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Sie haben Costa Rica besucht? Sie sind dem Land verfallen?
Und jetzt liebäugeln Sie mit dem Einwandern ins sonnige Paradies?
Dem tristen Wetter Europas für immer entfliehen?

Die typischen Fehler der meisten "Auswanderer": wenig Geld, unkonkrete Planung, sehr oberflächliche Recherchen des Landes und keine Optionen, wenn es schief geht.
Wer dazu Kinder hat rechnet selten die hohen Kosten für Bildung und später die sehr schweren beruflichen Chancen für den Nachwuchs.
Fehlende Sprachkenntnisse und das Vermeiden des "sozialen Netzwerkes" (frei nach dem Motto: blos auf keine Landsleute hören) rächen sich in Ländern wie Costa Rica entweder ganz schnell oder später.
Das Paradies wird dann meist für die Betroffenen ein (finanzieller) Albtraum.

Wir haben in den letzten acht Jahren viele Deutsche und andere Auswanderer kennengelernt, die innerhalb einiger Jahre frustriert wieder Costa Rica verlassen haben. Meiner Meinung nach von Anfang an erfolglose Versuche, die an Ignoranz, fehlendem Willen und Geld gescheitert sind.

Natürlich gibt es auch Erfolgsgeschichten.
Wer Geld, Grips und Ideen klug einsetzt, fleissig ist und auch einen nachhaltigen Markt für sich entdeckt, hat es auch in diesem Land als Investor "leichter". Was er braucht sind vor allem einen langen Atem und sehr gute Sprachkenntnisse, Widerstandskraft und am besten gute Beziehungen ins Geschäftsleben.

Kein Geld, auch keine konkrete Planung und es happert mit tiefen Kenntnissen des Marktes?
Also bitte gleich nochmals zurück auf "Los" und nochmals starten.
Immer gilt: schlimmer geht immer und der Kluge hat den berühmten Plan B oder C oder D ......
Als Pensionär mit entsprechendem Polster und damit einer finanzieller Unabhängigkeit lassen sich viele schönen Monate im Land vebringen.
Dreh- und Angelpunkt für Alle, die etweder hier arbeiten oder dauerhaft leben wollen ist die "Cedula". Ene scheckkartengroße ID-Karte, die viele Vorteile hat. Sie dient der Identifikation anstatt des Passes.
Eigentlich ein intelligentes Modell, aber ewig pleite und immer wieder in den Schlagzeilen.
Als Urlauber in ein Land zu kommen, ist das Eine, dort zu leben ist das Andere. Ich empfehle das Valle Central bzw. die Gegenden um Escazu und Santa Ana.
Wer im Land bleiben will, erhält i.d.R. erst ein Konto, wenn er eine "Cedula" (Aufenthaltserlaubnis) hat. Doch da gibt es einiges zu beachten.
Wer sich die Historie des Landes anschaut, kommt an den "Alemanes" nicht vorbei. Heute zusammengeschmolzen, aber einst sehr präsent in der Wirtschaft.
Auch in Costa Rica sind die Goldgräberzeiten vorbei und der Immobilienboom ist hauptsächlich im Zentraltal zu finden, wo immer mehr Wohnhäuser in die Höhe schiessen.
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