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Ja, das ist ein heikles Thema, denn sauberes Wasser, schonender Umgang mit den Ressourcen und effizientem Müllmanagment ist in Costa Rica leider kein  Punkt, der im Bewusstsein der Allermeisten Einwohner eine Rolle spielt.
Häusliche Abwässer fließen nahezu ungeklärt in Boden, Flüsse oder das Meer.
Trotz nach aussen getragenem Ökosiegel: Costa Rica gibt für die Müllverwertung wenig bis kein Geld aus.
Mit steigendem Wohlstand generiert das Land enorme Mengen an Hausmüll, der in ganz wenige Deponien entsorgt wird.
Und dies ist genau einer der Punkte, die uns sehr hier schnell ernüchtert haben, denn die Umweltverschmutzung in Costa Rica schreitet sehr schnell voran und wir als Europäer wissen sehr wohl, dass solche Verhaltensweisen auch eine Konsequenz haben.
Ich bin kein "Ökofreak", aber wie hier die natürlichen Ressourcen geplündert und das Land verdreckt wird, ist schon sehr beachtlich.

Nebenbei rege ich mich aber auch über das deutsche Engagement verschiedener Institutionen auf, die sich in Umweltprojekten Costa Rica's engagieren, deren nachhaltiger Vollzug und Kontrolle aber scheinbar völlig uninteressant scheint.
Zahlreiche deutsche Politiker besuchen immer wieder Costa Rica, scheinen aber eher an der Verschwendung von deutschen Steuergeldern Interesse zu haben, als am wirklichen nachhaltigen Gelingen sinnvoller Projekte.


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