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Der Tourismus nimmt einen hohen Stellenwert ein (ICT-FREMDENVERKEHRSAMT). Warum?
Der Tourismus ist wichtiger Devisenbringer und Arbeitgeber.
In Costa Rica stehen rund 26 Prozent der Fläche unter allgemeinem Naturschutz. Diese Gebiete sind zu Schutzzonen bzw. Schutzgebieten zusammengefasst worden, die seit 1994 durch die SINAC (Sistema Nacional de Áreas de Conservación) als verantwortliche Behörde für die Schutzgebiete verwaltet werden (Mehr). Deshalb bilden diese Parks auch wichtige touristische Einnahmenquellen und der Ecotourismus steht an bevorzugter Stelle. Leider sind die Eintrittsgelder vergleichsweise teuer und nur Einheimische erhalten einen speziellen Tarif.
Erwähnen sollte man, dass Costa Rica aufgrund seiner Infrastruktur sich bestens für Individualtourismus eignet. D.h. man kann entweder mit kleinen Reisegruppen oder noch besser, auf eigene Faust sich durchs Land bewegen und die zahlreichen Naturschönheiten besichtigen. Massentourismus wie in Asien oder in Europa findet man hier nicht oder nur sehr punktuell. Und dies auch nicht zu Hochzeiten.
Dafür glänzt das Land mit einer Unzahl an Strandabschnitten mit kleineren Hotels oder B&B's. Bis auf wenige Ausnahmen findet man zudem an den Stränden keine größeren Hotelanlagen.
Wer Ruhe und Entspannung sucht, findet in Costa Rica's Küsten diese garantiert.
Ein immer wieder gemachter Fehler ist das Zeitbudget und gleich vorneweg: wer mal eben einige Tage hier seinen Aufenthalt verbringt, wird fast immer enttäuscht sein. Zu groß sind auch für kleinere Entfernungen die Fahrtzeiten und zuviel gibt es zu entdecken. Zudem spielt das Wetter je nach Region wo man sich aufhält eine große Rolle.
Flexibiltität ist angesagt und dies lässt sich leichter mit einem Mietwagen als mit einer fest geplanten Route realisieren.

TIPPS:
Stellen Sie Ihre Reise nach Costa Rica unter einen Schwerpunkt hinsichtlich der Auswahl der Küstenseite und der Route (Süden oder Norden). Ausserhalb der "klassischen" Reisemonate findet man zwar fast immer Unterkünfte, es schadet aber nicht, eine Grobplanung zu machen. Veranstalter wie z.B. "Travel to nature" bieten zum Beispiel auch eine individuell gestaltete Reise an. Haben wir auch mehrmals gemacht und waren hoch zufrieden.
Und nehmen Sie sich Zeit! Schließlich ist eine Fernreise wie der Name dies schon sagt, eine Reise in die Ferne mit all den unerwarteten schönen wie auch vielleicht nicht ganz so schönen Erlebnissen.
Dazu zählt beispielsweise auch das sich extrem nach Klimazonen und Regionen wechselnde Wetter.
Wir haben selbst von mehr als eine Reisegruppe gehört, dass diese in 14 Tagen Costa Rica aufgrund eines sklavisch eingehaltenen Tourenplanes fast keinen Tag ohne Regen erlebte. Obwohl gleichzeitig nur wenige Kilometer daneben bestes Wetter war.
Und belohnen Sie sich: kein Streß, keine Hektik aufkommen lassen. Es führt zu nichts.
Das haben wir zumindest hier gelernt.

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