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Deutsche Auswanderer haben eine sehr lange Historie in Costa Rica. Bereits 1842 erschienen sie im Land. Gerne sei auf das (wenn noch erhältliche) Büchlein des Club Aleman verwiesen, dass in interessanter und lesenswerter Weise auch die Rolle der Deutschen in Costa Rica skizziert.

Heute spielen Deutsche im Wirtschaftsleben keine besonders große Rolle, da sich Costa Rica eher den Geld- und subventionsgebenden Ländern wie China und die USA genähert hat und die Einheimischen "an den wirtschaftlichen Strippen ziehen".
Aber auch hier gelten Produkte und Dienstleistungen aus Deutschland als etwas gutes, wenn auch nicht Massenkompatibel und wir Deutschen stehen in der Leiter des Ansehens doch etwas Höher als die "Gringos".
Da wären wir auch schon wieder bei dem vergleichsweise kleinen Häuflein Deutschen, die sich über das Land erstreckt und sich größtenteils versteckt, um ja nicht aufzufallen.
Schade eigentlich.
Dazu kommt, dass die Anzahl der Deutschen, die in den letzten 10 Jahren nach Costa Rica eingewandert (und geblieben) sind, doch recht übersichtlich ist und dazu in der Wirtschaft auch kaum bemerkbar sind.
Ebenso schade.

Planen Sie nach Costa Rica einzuwandern?
Wenn Sie gerne Menschen zugewandt sind, empfehle ich, sich hier im Zentraltal niederzulassen und Kontakt auch zu ansässigen Landsleuten zu suchen, denn es gibt hier eine (kleine) Menge an netten und kommunikativen Alemanes, die wir nach kurzer Zeit ins Herz geschlossen haben und keinesweges dem Klischee entsprechen, das einige böse Zungen über ihre Mitmenschen verbreiten.
Neben dem "Club Aleman" ist dazu eine gute Anlaufstelle die Evangelisch-Lutherischen Kirche in Costa Rica, die übrigens auch einen offenes Weihnachtsmarkt mit Darbietung zum 1. Advent anbietet.
Und nicht zu vergessen: die deutsche Botschaft in San Jose bietet ebenfalls immer wieder Veranstaltungen, die wir mit großem Vergnügen besuchen.


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