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Schon mal durch Rom oder Mailand gefahren? Das ist eine gute Basis, wenn man aus Europa kommt und sich mobil in Costa Rica bewegt (vor allem in den urbanen Gegenden wie dem Valle Central).

Costa Ricas Autofahrer sind mehrheitlich meist unüberlegte Piloten ihrer Fahrzeuge und moderne Fahrzeuge helfen ihnen zwar mittlerweile, aber vor allem im Ballungszentrum sieht man immer wieder verunfallte Fahrzeuge liegen: angefahrene Mopedfahrer, kollidierte Autos beim Abbiegen und Überholen und so fort. Kein Wunder: man lernt das Autofahren auf dem privaten Grundstück und eine Fahrschule ist nicht Pflicht. Wohl eine Fahrprüfung, die allerdings recht human die Qualifikation vergibt.
Dazu muss man auch wissen, wie bei einem Unfall eine Unfallaufnahme abläuft, die doch etwas anders ist, als dies Europäer kennen, denn: bei einem Unfall bleiben alle Beteiligten am Unfallort stehen, bis die Polizei kommt und den Unfall aufnimmt. Ggf. auch die Versicherung, die ein flächendeckendes Netz von Inspektoren hat.
Wer sich entfernt, bekommt großen Ärger.

Konsequenz: intelligente Europäer fahren defensiv und beachten peinlich genau die Geschwindigkeitsvorschriften und ziehen im Ernstfall immer die Polizei bei einem Unfall hinzu. Strafen sind nie vor Ort zu bezahlen und man sollte dies auch nicht tun, selbst wenn man denkt, man könne da etwas aushandeln. Bestechung ist in Costa Rica ein schweres Delikt. Egal wer Schuld an einem Unfall hat: keine Deals am Unfallort. Ausländer sind hier in der Regel hoffnungslos den Regularien unterlegen.

Tipp: Wer das erste Mal im Land ist und per Mietwagen als Individualtourist das Land erkunden will, sollte dies in Ruhe tun. Da ohnehin die Meisten nach Ankunft im Valle Central eine Unterkunft haben, aklimatisieren Sie sich zuerst in einem komfortablen Hotel in San Jose oder naher Umgebung. Von hier aus kann man auch viele Tagestouren an Touristenziele zuerst einmal ohne Mietwagen machen. Und: lassen Sie sich das Mietfahrzeug ins Hotel bringen. Das spart Zeit/Geld und für Europäer auch eine gehörige Portion Nerven.
Mietwagenfirmen bieten mittlerweile eine recht gut ausgestattete Flotte mit Fahrzeugen an.
Ganz klarer Tipp: nur "die Großen" nehmen (weil landesweiter Support) wie zum Beispiel ADOBE (hatten auch wir immer genutzt und können nur eine positive Bewertung abgeben)
Und ganz genau den Vertrag prüfen: was ist versichert, was nicht.
Wer nur nach dem Preis geht, kann am Ende eine böse Überraschung erleben.
Und Preise vergleichen! Unter Umständen buchen Sie von Europa aus bessere Raten wie hier vor Ort.

Das Straßennetz ist auf allen üblichen Verkehrsrouten oft sogar besser wie in Europa, sodass man getrost auch mal je nach Route auf ein Allradfahrzeug verzichten kann aber nicht auf ein Navigationsgerät, denn Orts- und Straßenschilder helfen eher selten.

TIPP
Taxis sind preiswert und fast überall erhältlich. Es ist ratsam, im Stadtgebiet diese zu nutzen.
Die preiswerte Alternative ist Uber

Notruf in Costa Rica: 911

Links
TRANSITO ( Verkehrsüberwachung und Kontrolle )
MOPT ( Für bauliche Dinge )

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